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Mulchen oder Mähen?

Für viele Gartenbesitzer mit opulenten Rasenflächen ist es regelrecht eine Gretchenfrage: Mulchen oder Mähen? Ganz zweifellos bietet das Rasen mulchen gegenüber dem konventionellen Mähen letztendlich weitaus mehr Vorteile als Nachteile. Es setzt jedoch auch ein ganz spezielles, dabei jedoch nicht unerschwingliches, Equipment voraus und erfordert vor allem jedoch die weitaus regelmäßigere Bearbeitung einer Rasenfläche als das reine Rasenmähen.

Mulchen für den umweltbewussten Gartenbesitzer

Gerade für den umweltbewussten Gartenbesitzer, welcher aktiv dazu beitragen möchte, unsere natürliche Umwelt möglichst auch noch für kommende Generationen in einem optimalen Zustand zu erhalten, empfiehlt es sich, den Rasen zu mulchen, anstatt ihn nur zu mähen.

Beim Mulchen verbleiben nämlich die zerhäckselten Halme als natürlicher und organischer Dünger auf der bearbeiteten Rasenfläche, anstatt von ihr entfernt und kompostiert zu werden. Dadurch werden künstliche Bewässerung und vor allem jedoch auch künstliche Bewässerung der betreffenden Flächen letztendlich überflüssig. Die abgemähten Spitzen der Rasenfläche verbleiben als natürlicher Dünger zur Kompostierung auf ihr und die Stoffkreisläufe können so geschlossen bleiben.

Das Mulchen ahmt dabei also stets die Natur nach und stellt demzufolge, nach einer vergleichsweise langen Phase der intensiven Düngung und künstlichen Bewässerung, einen Schritt zurück zu naturnahen Formen der Gartenpflege dar.

Da durch das Mulchen deutlich weniger Kunstdünger und darüber hinaus auch deutlich weniger Wasser benötigt werden, um die Rasenfläche frisch und vital zu erhalten, können Kunstdünger nicht mehr in signifikant großer Menge ins Grundwasser gelangen. Da auch deutlich weniger bewässert werden muss, können beim Mulchen überdies auch deutlich weniger im Oberflächenbereich des Rasens gespeicherte Schadstoffe, beispielsweise aus den Wurzeln, ins Grundwasser ausgeschwemmt werden.

Das Mulchen des Rasens im Garten stellt demnach einen wirksamen Beitrag des jeweiligen Gartenbesitzers zur Schonung der natürlichen Ressourcen unserer Umwelt und insbesondere auch zur Erhaltung eines möglichst unbelasteten Grundwasserreservoirs dar.

Mulchen schont den Geldbeutel

Experten haben es errechnet: Wer seinen Garten im Umfang von etwa 100 Quadratmetern mulcht, anstatt ihn der konventionellen Rasenmahd zu unterziehen, der erzielt dadurch Einsparungen bei künstlichen Düngemitteln und Wasser, die im ganzen Jahr etwa 30 bis 40 Euro betragen können.

Das Mulchen des eigenen Gartens ist demzufolge nicht nur eine interessante Angelegenheit für umweltbewusste Gartenfreunde, sondern vor allem auch für kostenorientierte Gärtner, die ihr disponibles Budget nicht für Unmengen künstlicher Düngemittel oder gar für Wasserrechnungen vergeuden möchten.

Mulchen für die Optik

Da es erwiesen ist, dass eine gemulchte Rasenfläche auch außerhalb der eigentlichen Vegetationsphase stets besonders vital und optisch attraktiv aussieht, dürften auch anspruchsvolle Gartenfreunde begeistert sein.


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